Massen (Amt Kleine Elster). Am Dienstag, dem 31. März 2026, kam es gegen 13.07 Uhr in der Ludwig‑Erhard‑Straße in Massen zu einem größeren Feuerwehreinsatz. Auf dem Dach eines Firmengebäudes war eine Photovoltaikanlage in Brand geraten. Aufgrund der zunächst unklaren Lage und der Gefahr einer möglichen Ausbreitung auf das eigentliche Gebäude, wurde mit dem Alarmstichwort „Brand – Gebäude groß“ alarmiert.
Mehrere Feuerwehren aus dem Amt Kleine Elster rückten an, unterstützt vom Hubrettungsfahrzeug (TLK 23/12) aus Finsterwalde. Dieses konnte jedoch wegen eines technischen Defekts nicht eingesetzt werden, sodass die Drehleiter (DLAK 23/12) aus Großräschen nachalarmiert wurde, um die Arbeiten auf dem Dach abzusichern.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand ein Teil der Photovoltaikanlage in Flammen. Ein Trupp verschaffte sich über eine vierteilige Steckleiter Zugang zum Dach und begann aus sicherer Entfernung mit den Löscharbeiten. Hierfür kam ein handgeführtes C-Strahlrohr zum Einsatz. Die Situation war besonders gefährlich, da die PV-Anlage weiterhin unter elektrischer Spannung stand. Immer wieder kam es zu Lichtbögen, die das Feuer erneut aufflammen ließen und die Brandbekämpfung erschwerten.
Erst nachdem die Anlage vom Netz getrennt worden war und Elektriker sämtliche Module sowie offenliegende Kabel abgeklemmt hatten, konnte der Brand vollständig gelöscht werden. Um sicherzugehen, dass sich keine Glutnester im Dachbereich befanden, öffnete die Feuerwehr die betroffene Stelle mithilfe einer Säbelsäge. Rund 2 × 2 Meter Dachfläche waren vom Brand betroffen.
Nach Abschluss der Nachlöscharbeiten wurde die Einsatzstelle an die Eigentümer übergeben. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Freiwilligen Feuerwehren rückten anschließend wieder ein und stellten ihre Einsatzbereitschaft wieder her, indem verbrauchte bzw. benutzte Materialien (beispielsweise Atemschutztechnik oder Druckschläuche) getauscht wurden. (TH/ RRS)

Foto: Blaulichtreport Elbe-Elster (TH)