Herzberg/ Elster. In den vergangenen Tagen kam es in der Region um die Kreisstadt des Landkreises Elbe-Elster zu einer auffälligen Häufung von schweren Verkehrsunfällen. Bei drei von vier schweren Unfällen waren Motorradfahrer beteiligt, in einem weiteren Unfall kam ein Kind ums Leben.
Am Donnerstag, den 14.08.2025, war in der Ortslage Herzberg in einem Kreuzungsbereich der Leipziger Straße ein vierjähriges Kind von einem Pkw erfasst worden. Das Kind erlitt hierbei schwerste Verletzungen, an denen es in einem Krankenhaus verstarb. Die Polizei nahm umfassende Ermittlungen auf. Hierbei rekonstruierte die DEKRA daraufhin den Unfallhergang, ebenso wurde auch der beteiligte Pkw beschlagnahmt. Die Angehörigen des verstorbenen Kindes wurden von Notfallseelsorgern betreut.
Am Sonntag, den 17.08.2025, kollidierte ein Motorradfahrer mit einem Pkw mit Anhänger-Gespann auf der Bundesstraße B87 Ortsverbindung Fermerswalde – Löhsten. Der schwerverletzte Motorradfahrer wurde durch einen Rettungstransporthubschrauber in eine geeignete Fachklinik verflogen. Die Freiwillige Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle, unterstützte den Rettungsdienst bei der medizinischen Versorgung und nahm auslaufende Betriebsstoffe auf.

Nur zwei Tage später, am Dienstag, den 19.08.2025, kollidierte in der Ortslage Gräfendorf im Bereich einer Abzweigung eine Kradfahrerin mit einem Pkw. Die verletzte 17-Jährige wurde aufgrund ihrer Verletzungen durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus transportiert. Laut Polizei entstand insgesamt ein Sachschaden von ca. 5000 €.
Den bisherigen Abschluss dieser traurigen Serie bildete am Donnerstagmorgen des 21.08.2025 ein schwerer Verkehrsunfall auf der B101 in Höhe der Ortschaft Borken, bei dem ein Motorrad mit einem Transporter kollidierte. Auch hier wurde der Fahrer des Zweirades so schwer verletzt, dass ein umgehender Transport über Luftweg in eine Fachklinik mit dem Rettungstransporthubschrauber unabdingbar war. Wie die Landespolizei weiterhin mitteilte, wurde auch zu einem LKW Mercedes Ermittlungen eingeleitet, da dieser am Unfall wohl beteiligt war, aber die Unfallstelle unerlaubt verlassen hatte. Aufgrund der Rettungs-/ Bergungs- und Ermittlungsarbeiten von Freiwilliger Feuerwehr, Rettungsdienst, Landespolizei und DEKRA kam es auf der Bundesstraße bis in die Mittagsstunden zu einer Sperrung und somit zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen.
Das Team des Blaulichtreport Elbe-Elster wünscht allen Beteiligten viel Kraft und gute Genesung, sowie einen großen Dank allen Einsatzkräften für die stetige Einsatzbereitschaft.
(RRS/ SZ)