Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr im Kurhaus Bad Liebenwerda

Bad Liebenwerda. Am Samstag, den 24.01.2026, zogen die Ortsfeuerwehren des Bereiches Bad Liebenwerda im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung Bilanz über das Einsatzjahr 2025. Die Veranstaltung fand im festlich hergerichteten Saal des Kurhauses Bad Liebenwerda statt und bot einen würdigen Rahmen für Rückblick, Ausblick sowie Dank und Anerkennung.


Zahlreiche Gäste aus Verwaltung, Politik, Feuerwehr und Rettungsdienst waren der Einladung gefolgt. Unter ihnen befanden sich unter anderem die Beigeordnete und Dezernentin für Ordnung und kreisliche Entwicklung, Frau Kirst, die Verbandsgemeindebürgermeisterin Claudia Sieber, der Vorsitzende der Verbandsgemeindeversammlung Jörg Fabian, der stellvertretende Kreisbrandmeister und Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Frank Romey sowie als Vertreter des Rettungsdienstes Herr Ronny Mathews.
Ebenso nahmen Peter Bange als Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Elsterwerda sowie die Ortsgemeindewehrführer der weiteren Bereiche an der Versammlung teil. Ihre Anwesenheit unterstrich die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Verwaltung und Rettungsdienst.

Foto: Enzo Dietrich


Durch die Versammlung führten die Ortsgemeindewehrführer Stefan Gängler und Markus Weber. In ihren Jahresberichten gaben sie einen umfassenden Überblick über die Einsätze, Ausbildungsmaßnahmen und Veranstaltungen des vergangenen Jahres. Besonders bewegend war dabei der persönliche Rückblick von Kamerad Gängler auf das Einsatzjahr 2025.
Mit insgesamt 114 Einsätzen stellte der Bereich Bad Liebenwerda erneut den einsatzreichsten Bereich innerhalb der Verbandsgemeindefeuerwehr dar. Insgesamt mussten im Jahr 2025 in der Verbandsgemeinde Liebenwerda 291 Einsätze bewältigt werden. Die Bandbreite reichte von Brandeinsätzen über technische Hilfeleistungen bis hin zu Unterstützungseinsätzen für den Rettungsdienst.

Foto: Enzo Dietrich


Ein besonderer Punkt der Versammlung war die Ankündigung beider Ortsgemeindewehrführer, ihre Funktionen zum Ende der laufenden Amtszeit im März niederzulegen. Diese Entscheidung begründeten sie nicht mit Unzufriedenheit oder Problemen, sondern vor allem mit privaten und beruflichen Verpflichtungen sowie weiteren Aufgaben innerhalb der Feuerwehr. Für den Bereich Bad Liebenwerda steht damit in den kommenden Wochen die wichtige Aufgabe an, eine neue Ortsgemeindewehrführung zu finden und in die verantwortungsvolle Arbeit einzuarbeiten.
Der Verbandsgemeindewehrführer Martin Neumann würdigte in seinem Grußwort die hohe Einsatzbereitschaft und das große Engagement der Kameradinnen und Kameraden. Gleichzeitig verwies er auf die Herausforderungen der kommenden Jahre, insbesondere in den Bereichen Nachwuchsgewinnung, Ausbildung, Technik und Einsatzorganisation.

Foto: Enzo Dietrich


Im Anschluss an den offiziellen Teil erfolgten zahlreiche Beförderungen und Ehrungen, insbesondere für langjährige und treue Dienste in der Feuerwehr. Auch mehrere Kameraden wurden feierlich in die Alters- und Ehrenabteilung übernommen.
Den Abschluss der Jahreshauptversammlung bildete ein geselliger Abend in kameradschaftlicher Atmosphäre. Bei guten Gesprächen, einem gemeinsamen Essen und kühlen Getränken klang die Veranstaltung aus und bot Gelegenheit zum Austausch zwischen aktiven Kameraden, Gästen und Partnerorganisationen.

(Mitteilung der FF VG Liebenwerda)

Tordurchfahrt ausgebrannt – Wohnhaus und Scheune gerettet

Hohenbucko. Am Montag, den 19.01.2026, kam es in der Ortschaft Hohenbucko (Amt Schlieben) zum Brand einer Tordurchfahrt. Diese stand zwischen einem Wohnhaus und der ebenfalls zum Dreiseitenhof gehörenden Scheune. Wie der Einsatzleiter und Amtsbrandmeister Guido Schmidt gegenüber Blaulichtreport Elbe-Elster mitteilte, konnten beide angrenzenden Gebäude ohne Brand- oder Wasserschäden geschützt werden.

Foto: FF Amt Schlieben

Insgesamt 39 ehrenamtliche Einsatzkräfte mit acht Fahrzeugen waren nach der Alarmierung zum Brandort geeilt. Diese kamen dabei nicht nur aus dem Amt Schlieben, sondern auch aus dem nahen Amt Dahme (Landkreis Teltow-Fläming). Insbesondere die Drehleiter der Dahmer Kameradinnen und Kameraden war hier von Bedeutung, konnte so von oben mit dem Monitor am Rettungskorb der brennende Dachstuhl der Tordurchfahrt abgelöscht und auf verdeckte Brandausbreitungen in die angrenzenden Gebäudeteile hineingeschaut werden. Ebenso wichtig für den Einsatzerfolg war aber auch ein zügiger erster Löschangriff, welcher durch die Ortswehr Hohenbucko, unterstützt von Lebusa und Schlieben erfolgte. Dies zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, einsatzbereite Freiwillige Feuerwehren mit ordentlicher technischer Ausstattung vorzuhalten und ausreichend Personal anzuwerben, für den Dienst zu motivieren und entsprechend der vorgehaltenen Technik aus- und fortzubilden.

Foto: FF Amt Schlieben

Der Einsatzleiter Guido Schmidt bedankt sich bei allen Einsatzkräften für die professionelle Einsatzabwicklung und sehr gute Zusammenarbeit. (RRS)

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr im Rathaus zu Mühlberg

Auftakt der Jahreshauptversammlungen der Verbandsgemeindefeuerwehr

Mühlberg/ Elbe. Am Samstag, den 17. Januar 2026, fand im Rathaus der Stadt Mühlberg/ Elbe die Jahreshauptversammlung für die Ortsfeuerwehren des Bereiches Mühlberg/ Elbe statt. Die Veranstaltung bildete zugleich den Auftakt der insgesamt vier vorgesehenen Jahreshauptversammlungen innerhalb der Verbandsgemeindefeuerwehr. Neben zahlreichen Kameradinnen und Kameraden der Einsatzabteilungen nahmen auch Vertreter aus Politik, Verwaltung und Feuerwehr an der Versammlung teil.

Durch die Versammlung führten der Ortsgemeindewehrführer Andy Selig und sein Stellvertreter Andre Boden. In ihren Grußworten würdigten mehrere Vertreter aus Feuerwehr, Verwaltung und Politik die geleistete Arbeit der Kameradinnen und Kameraden. Grußworte sprachen der Leiter der Feuerwehr Martin Neumann, die Verbandsgemeindebürgermeisterin Claudia Sieber, der Landrat des Landkreises Elbe-Elster Christian Jaschinski, der Bürgermeister der Stadt Mühlberg/ Elbe Maximilian Schöne, der stellvertretende Kreisbrandmeister Mario Harnisch sowie Mathias Heydel, Gemeindewehrleiter aus Zeithain (Sachsen).

Foto: Lara Bormann

Im Mittelpunkt der Versammlung stand der Rückblick auf das Einsatzjahr 2025 im Bereich Mühlberg/ Elbe. Die Feuerwehren der Ortsgemeinde Mühlberg/ Elbe wurden im vergangenen Jahr zu insgesamt 56 Einsätzen alarmiert. Diese gliederten sich in 20 Brandeinsätze und 36 Hilfeleistungseinsätze. Das Einsatzaufkommen bewegte sich damit auf einem durchschnittlichen Niveau, zeigte jedoch erneut einen deutlichen Trend zu zeitintensiven Hilfeleistungen, insbesondere bei Türnotöffnungen, wetterbedingten Einsatzlagen sowie der Unterstützung des Rettungsdienstes, etwa durch Tragehilfen und First-Responder-Einsätze.

Eine besondere Rolle spielte die Großschadenslage in der Gohrischheide. Hier zeigte sich der hohe Stellenwert des guten Zusammenhalts der Einsatzkräfte, der örtlichen Kenntnisse sowie der engen und konstruktiven Zusammenarbeit mit den Einsatzkräften aus Sachsen. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die Nachbereitung solcher Einsatzlagen– insbesondere in organisatorischer, finanzieller und ausbildungsbezogener Hinsicht– einen erheblichen Aufwand erfordert. Die Vegetationsbrandbekämpfung bleibt daher auch künftig ein zentrales Thema der Aus- und Fortbildung.

Foto: Anne Wendt

Neben dem Rückblick auf das Einsatzjahr 2025 standen auch Beförderungen und Ehrungen für treue Dienste im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung. Darüber hinaus wurden zahlreiche Urkunden für absolvierte Lehrgänge sowie für Stellungswechsel in den jeweiligen Funktionen überreicht.

Ein besonderer Dank galt Siegfried Lange, langjähriger Mitarbeiter der Agrargenossenschaft Mühlberg, der die Feuerwehr über viele Jahre hinweg bei zahlreichen Einsätzen stets zuverlässig und unkompliziert mit Rat und Tat unterstützt hat.

Die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren im Bereich Mühlberg/ Elbe konnte im Jahr 2025 überwiegend personell und technisch gut bis sehr gut sichergestellt werden. Dennoch bestehen weiterhin Herausforderungen, insbesondere bei der Tageseinsatzbereitschaft sowie bei der Gewinnung und Qualifizierung von Führungskräften, Atemschutzgeräteträgern und Maschinisten.

Foto: Lara Bormann

Im Ausblick auf das Jahr 2026 wurden anstehende Investitionen vorgestellt. Unter anderem ist die Auslieferung eines Löschfahrzeuges 20 für den Standort Mühlberg mit standortspezifischer Zusatzbeladung vorgesehen. Ergänzend soll ein Mannschaftstransportwagen für den Standort Altenau in Dienst gestellt werden. Die Haushaltsmittel für technische und persönliche Ausstattung sind gesichert, um die Einsatzfähigkeit der Standorte auch weiterhin zu gewährleisten.

Zum Abschluss wurde allen Kameradinnen und Kameraden der Einsatzabteilungen, den Funktionsträgern, der Kinder- und Jugendfeuerwehr sowie der Alters- und Ehrenabteilung für ihr großes Engagement gedankt. Die Jahreshauptversammlung klang in angenehmer Atmosphäre mit guten Gesprächen aus.

(Mitteilung der FF VG Liebenwerda)

Dunkle Rauchschwaden über Herzberg – Ausgedehnter Gebäudebrand

Herzberg/ Elster. Am Samstag, den 13.12.2025, um 15:47 Uhr, wurden die Einsatzkräfte zu einem Gebäudebrand in die Ludwig-Jahn-Straße nach Herzberg/ Elster alarmiert.

Bei Eintreffen der ersten Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Herzberg stand ein Teil eines Nebengebäudes bereits in Vollbrand. Hierbei handelte es sich unter anderem um eine Garage mit Werkstatt und Lagerräumen. Ein unter einem angrenzenden Carport befindlicher Transporter brannte ebenfalls komplett aus. Noch während die ersten Löschmaßnahmen durch die Kameradinnen und Kameraden eingeleitet wurden, griffen die Flammen, begünstigt durch starke Winde, auf einen angrenzenden Geräteschuppen über. Dieser brannte in Folge komplett nieder.

Foto: Blaulichtreport Elbe-Elster (SZ)

Die Brandbekämpfung erfolgte mit mehreren Trupps unter umluftunabhängigen Atemschutz. Hierbei wurden parallel über bis zu fünf Strahlrohre eingesetzt. Es erfolgte der Aufbau einer Riegelstellung, um die in Windrichtung angrenzenden Grundstücke zu schützen. Hierbei kam unter anderem das Hubrettungsfahrzeug der Herzberger Wehr mit seinem Wenderohr zum Einsatz.

Neben den stadteigenen Kräften sämtlicher Ortswehren der Stadt Herzberg/ Elster, wurde die Feuerwehr Falkenberg zur Unterstützung mit weiteren Atemschutzgeräteträgern nachgefordert. Auch der Rettungsdienst des Landkreises Elbe-Elster war stichwortgemäß mit einem Rettungstransportwagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug, sowie dem Organisatorischen Leiter-Rettungsdienst vor Ort. Zur Auslöse des Regelrettungsdienstes wurde ein Krankentransportwagen der Sanitäts-& Transportstaffel der DRK-Bereitschaft Doberlug-Kirchhain hinzugezogen. Auch der stellvertretende Kreisbrandmeister Mario Harnisch war vor Ort um der Einsatzleitung fachberatend zur Seite zu stehen.

Foto: Blaulichtreport Elbe-Elster (SZ)

Insgesamt waren bis zu 60 Einsatzkräfte vor Ort im Einsatz. Der Brand konnte erfolgreich bekämpft und ein Übergreifen auf weitere Gebäude verhindert werden. Es wurden glücklicherweise keine Personen verletzt. Um ein Wiederaufflammen der Brandstelle zu verhindern, wurde abschließend ein Schaumteppich gelegt. Anschließend wurde die Einsatzstelle der Polizei übergeben, welche umgehend die Ermittlungen zur Brandursache eingeleitet hat. (SZ/RRS)

Spende unterstützt Verkehrserziehung in den Kinderfeuerwehren

Bad Liebenwerda. Die Firma Reiss Büromöbel GmbH aus Bad Liebenwerda ist seit vielen Jahren ein verlässlicher Partner der Feuerwehr und unterstützt insbesondere die Ortsfeuerwehr Bad Liebenwerda. Darüber hinaus engagiert sich das Unternehmen auch für die Freiwillige Feuerwehr der Verbandsgemeinde Liebenwerda und spendete, wie auch bereits im Vorjahr, in diesem Jahr 2025 erneut 1.000 Euro zur Unterstützung der Feuerwehrarbeit.

Mit der Spende werden gezielt Anschaffungen ermöglicht, die über den regulären Haushalt hinausgehen. In diesem Jahr wurden die Mittel für die Beschaffung von Materialien zur Verkehrserziehung für die Kinderfeuerwehren eingesetzt. Diese werden im gesamten Verbandsgemeindegebiet regelmäßig benötigt, um dem jüngsten Feuerwehrnachwuchs das richtige Verhalten im Straßenverkehr praxisnah zu vermitteln und die Sicherheit nachhaltig zu fördern.

Die symbolische Übergabe der Materialien fand am Mittwoch, den 17. Dezember 2025, während des Kinderfeuerwehrdienstes in Bad Liebenwerda statt. Das Material wurde den Kindern vorgestellt und steht künftig allen Kinder- und Nachwuchseinheiten der Verbandsgemeinde für ihre Ausbildungsdienste zur Verfügung.

Die Verbandsgemeindefeuerwehr bedankt sich insbesondere im Namen des Nachwuchses herzlich bei der Firma Reis Büromöbel GmbH für die großzügige Unterstützung und freut sich auf viele lehrreiche Ausbildungseinheiten, die häufig auch gemeinsam mit der Polizei durchgeführt werden.

(Mitteilung der FF VG Liebenwerda)

Gasleitung beschädigt- Fahrzeugführer missachtet Absperrung der Feuerwehr

Rückersdorf (Amt Elsterland). Am Montag, den 08.12.2025, kam es in der Friedersdorfer Straße in Rückersdorf zu einer Beschädigung der Erdgasleitung und darauffolgend zu einem starken Gasaustritt. Durch Schachtarbeiten war ein Hausanschluss beschädigt worden, wie die Freiwillige Feuerwehr des Amtes Elsterland gegenüber Blaulichtreport Elbe- Elster mitteilte. Gegen 11:53 Uhr waren die Kameradinnen und Kameraden der Ortswehren Rückersdorf, Oppelhain und Schönborn sowie Amtsbrandmeister Gerhardt Schmidt alarmiert worden.

Vor Ort sperrte man den betroffenen Bereich weiträumig ab und räumte vier angrenzende Einfamilienhäuser. Des Weiteren überwachte man durch Einsatz von Mehrgasessgeräten das Auftreten explosionsfähiger Luft-Erdgas-Gemische in der Umgebung. Der hinzugerufene Gasversorger konnte die beschädigte Leitung abschiebern und so das weitere, unkontrollierte Abströmen von Erdgas verhindern. Durch diese Maßnahme waren die Friedersdorfer Straße und die benachbarte Ortschaft Friedersdorf zeitweilig ohne Gasversorgung. Nach ca. 1,5 Stunden war die größte Gefahr soweit gebannt, dass die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr in ihre Gerätehäuser zurückkehren konnte. Die Reparaturarbeiten an der beschädigten Gasleitung zogen sich noch bis Abendstunden.

Wie die Landespolizei Brandenburg mitteilte, missachtete ein Fahrzeugführer die Absperrmaßnahmen der Einsatzkräfte vor Ort, was einen Konflikt zwischen Feuerwehr und Fahrzeugführer provozierte und das Hinzuziehen von Einsatzkräften der Polizei, welche bereits an der Einsatzstelle zugegen waren, notwendig machte. Diese teilte weiterhin mit: „Hinzugerufene Polizisten mussten dann Körperverletzungs- und Beleidigungsanzeigen aufnehmen. Hier gilt nochmals der Hinweis: Durch das Missachten von Absperrmaßnahmen gefährden sie nicht nur sich selbst, sondern auch die Einsatzkräfte. Mitunter entsteht durch eine derartige Handlung eine noch größere Gefahrenstelle. Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr sind stets bemüht, Verkehrsbehinderungen so früh wie möglich wieder aufzuheben.“ (RRS)

Schwerer Verkehrsunfall im Morgengrauen

Amt Schradenland. Am Dienstag, den 02.12.2025, kam es frühmorgens kurz vor 6 Uhr auf der Ortsverbindung zwischen Großthiemig (Elbe- Elster) und Großkmehlen (Oberspreewald- Lausitz) zu einem schweren Verkehrsunfall. Hierbei kollidierten zwei Pkw frontal miteinander, beide Fahrzeuge waren mit jeweils einer Person besetzt. Maßgeblich ursächlich an diesem Unfall könnte unter Anderem Straßenglätte gewesen sein.

Foto: Blaulichtreport Elbe-Elster (RS)

Die angerückten Einsatzkräfte von Freiwilliger Feuerwehr (im Einsatz befanden sich die Freiwillige Feuerwehr des Amtes Schradenland sowie die Ortswehr aus Plessa) befreiten beide Personen technisch aus ihren Fahrzeugen. Hierfür kam unter Anderem hydraulisches Rettungsgerät zum Einsatz. Des Weiteren wurde während der gesamten Rettungsaktion der Brandschutz sichergestellt und die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr abgesichert sowie von mehreren Seiten ausgeleuchtet.

Foto: Blaulichtreport Elbe-Elster (RS)

Weiterhin mit im Einsatz waren die Rettungsdienste der Landkreise Elbe- Elster und Oberspreewald- Lausitz, der Rettungshubschrauber (RTH) Christoph 33 vom Standort Senftenberg sowie die Landespolizei Brandenburg. Beide Personen wurde nach ihrer Befreiung in geeignete Krankenhäuser transportiert, in einem Fall ging es mit dem RTH in ein überregionales Fachklinikum. (RRS)

Gemeinsame Ortswehrführerberatung der Verbandsgemeindefeuerwehr

Mühlberg. Am Donnerstag, den 20.11.2025, fand im Rathaussaal von Mühlberg eine gemeinsame Ortswehrführerberatung aller Ortsfeuerwehren der Verbandsgemeinde Liebenwerda statt.

Dieses Format stellt allein aufgrund der Größe und Vielschichtigkeit der Verbandsgemeindefeuerwehr eine Besonderheit dar: 41 Ortsfeuerwehren aus vier Bereichen, mit jeweils eigenen Voraussetzungen, Rahmenbedingungen und Sichtweisen, gemeinsam an einen Tisch zu bringen, ist schon für sich genommen eine anspruchsvolle Aufgabe. Hier gleiche Maßstäbe zu setzen, Abstimmungen zu treffen und ein gemeinsames Verständnis zu schaffen, erfordert jedes Mal ein hohes Maß an Organisation, Vorbereitung und Führung.

Schon bei ganz praktischen Fragen– etwa der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten oder der Gestaltung funktionierender Abläufe– wird deutlich, welche Dimension eine Beratung dieser Größenordnung mit sich bringt. Diese äußeren Rahmenbedingungen spiegeln im Kleinen jene strukturellen Herausforderungen wider, die innerhalb der Verbandsgemeindefeuerwehr auch im täglichen Dienstbetrieb zu bewältigen sind.

Die Veranstaltung verfolgte das Ziel, zum Jahresende nochmals alle Hauptführungskräfte aus den einzelnen Bereichen zusammenzuführen. Im Mittelpunkt standen aktuelle Themen wie Einsatzgeschehen, Haushaltssachstand und Löschwasserversorgung. Darüber hinaus wurden zentrale Entwicklungen des Jahres ausgewertet und Rückmeldungen der Ortswehrführungen eingeholt.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Betrachtung der gemeinsamen Treffen und Vernetzungsrunden, die im Jahr 2025 stattgefunden haben oder noch anstehen. So wurden erstmals seit längerer Zeit wieder die Technik- und Gerätewarte aller Bereiche zusammengeführt, um einen systematischen Austausch zu ermöglichen. Ebenso fand ein gemeinsamer Termin mit den Kinder- und Jugendfeuerwehrwarten statt. Auch die Ausbilderinnen und Ausbilder sollen künftig noch stärker miteinander vernetzt werden, um Ausbildungsstandards abzustimmen und Entwicklungskonzepte gemeinschaftlich zu erarbeiten. Diese neuen Formate wurden durchweg positiv bewertet und sollen im kommenden Jahr weiter ausgebaut werden.

Darüber hinaus wurden weitere wichtige Punkte mit Blick auf das Jahr 2026 beraten: Wie soll die Dienstplanung gestaltet werden? Welche Beschaffungen stehen an? Welche größeren Aktivitäten und Veranstaltungen sind vorgesehen? Ziel war es, diese Themen frühzeitig gemeinsam zu betrachten, abzustimmen und in den jeweiligen Bereichen einzuordnen.

An der Sitzung nahm auch die Verbandsgemeindebürgermeisterin, Frau Claudia Sieber, teil. Sie richtete ihre Grußworte sowie ein ausdrückliches Dankeschön an die Kameradinnen und Kameraden und gab einen kurzen Überblick zur aktuellen Situation und den strukturellen Entwicklungen innerhalb der Verbandsgemeinde.

Durch die Beratung führten Eric Zeidler als Verantwortlicher für Technik und Ausbildung sowie Martin Neumann als Leiter der Verbandsgemeindefeuerwehr. Beide berichteten umfassend über wesentliche Ereignisse, Schwerpunkte und Herausforderungen aus dem täglichen Dienst- und Einsatzgeschehen.

Ein zentrales Anliegen war es, die Führungskräfte zum Jahresende noch einmal bewusst zusammenzubringen und Raum für Austausch, Rückmeldungen und gemeinsame Reflexion zu schaffen. Dabei wurde herausgearbeitet, was im vergangenen Jahr erreicht werden konnte, an welchen Stellen Synergieeffekte entstanden sind und wo weiterhin Herausforderungen bestehen, die im neuen Jahr angegangen werden müssen. Gerade die Rückmeldungen aus der operativen Führungsebene sind hierfür essenziell, um Entwicklungen nachzuvollziehen, Maßnahmen anzupassen und Erfolge sichtbar zu machen.

Zum Abschluss klang die Veranstaltung bei einem kleinen Imbiss und guten Gesprächen kameradschaftlich und wertschätzend aus.

(Mitteilung der FF VG Liebenwerda)

Fortbildung für die Hauptmaschinisten der Freiwilligen Feuerwehr der Verbandsgemeinde Liebenwerda

Mühlberg. Am Freitag, den 14.11.2025, fand ganztägig eine Fortbildung für die Hauptmaschinisten der Freiwilligen Feuerwehr der Verbandsgemeinde Liebenwerda (VG Liebenwerda) statt. Ziel der Schulung war es, die verantwortlichen Maschinisten zusammenzuführen, deren Ausbildungsstand zu harmonisieren und Wissen für die weitere Multiplikation in den Ortsfeuerwehren zu vertiefen. Insgesamt nahmen zehn Kameraden sowie die hauptamtlichen Gerätewarte der VG Liebenwerda teil, die durch die Firma BTS Brandschutztechnik Stolpen GmbH geschult wurden.

Foto: FF VG Liebenwerda

Am Vormittag standen theoretische Inhalte und ein umfangreicher Erfahrungsaustausch im Mittelpunkt. Besondere Aufmerksamkeit galt dabei typischen Pumpenschäden, deren Ursachen sowie praktikablen Möglichkeiten, diese durch korrektes Vorgehen und regelmäßige Kontrolle zu vermeiden. Zusätzlich wurden technische Abläufe, Bedienhinweise und sicherheitsrelevante Aspekte besprochen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen fand der praktische Ausbildungsteil an der Elbe statt. Dort wurden verschiedene Tragkraftspritzen sowie Heck- und Vorbaupumpen getestet und miteinander verglichen. Die Hauptmaschinisten konnten unterschiedliche Pumpentypen bedienen, Einsatzsituationen durchgehen und ihre handwerkliche Routine weiter festigen. Die Fortbildung bot eine wichtige Grundlage, um technische Fertigkeiten zu stärken, ein gemeinsames Verständnis für die Aufgaben des Maschinisten zu entwickeln und die Qualität der Ausbildung in der gesamten Verbandsgemeinde Liebenwerda weiter zu verbessern.

(Mitteilung der FF VG Liebenwerda)

Finsterwalder Rettungshunde bei Teupitz im Einsatz

Finsterwalde/ Teupitz. Am Nachmittag des11. Novembers 2025 kam es zu einer Vermisstensuche bei Teupitz. An diesem Einsatz waren drei Rettungshundestaffeln beteiligt, unter Anderem auch die DRK Rettungshundestaffel aus Finsterwalde. Diese war mit insgesamt drei Hundeführern, einem Gruppenführer und drei Rettungshunden an der Suche beteiligt. Weitere Beteiligte kamen vom Regionalverband Potsdam Mittelmark Fläming der Johanniter Unfallhilfe (ein Hundeführer, ein Rettungshund, zwei Helfer) und von der Johanniter Südbrandenburg (vier Hundeführer, vier Rettungshunde und ein Gruppenführer).

Trotz einem starken Teamgeist und hohem Engagement aller Beteiligten, konnte die vermisste Person auch nach mehreren Stunden nicht gefunden werden, sodass die Einsatzmaßnahmen der Rettungshundeteams eingestellt werden mussten.

(RRS)

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