Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr im Rathaus zu Mühlberg

Auftakt der Jahreshauptversammlungen der Verbandsgemeindefeuerwehr

Mühlberg/ Elbe. Am Samstag, den 17. Januar 2026, fand im Rathaus der Stadt Mühlberg/ Elbe die Jahreshauptversammlung für die Ortsfeuerwehren des Bereiches Mühlberg/ Elbe statt. Die Veranstaltung bildete zugleich den Auftakt der insgesamt vier vorgesehenen Jahreshauptversammlungen innerhalb der Verbandsgemeindefeuerwehr. Neben zahlreichen Kameradinnen und Kameraden der Einsatzabteilungen nahmen auch Vertreter aus Politik, Verwaltung und Feuerwehr an der Versammlung teil.

Durch die Versammlung führten der Ortsgemeindewehrführer Andy Selig und sein Stellvertreter Andre Boden. In ihren Grußworten würdigten mehrere Vertreter aus Feuerwehr, Verwaltung und Politik die geleistete Arbeit der Kameradinnen und Kameraden. Grußworte sprachen der Leiter der Feuerwehr Martin Neumann, die Verbandsgemeindebürgermeisterin Claudia Sieber, der Landrat des Landkreises Elbe-Elster Christian Jaschinski, der Bürgermeister der Stadt Mühlberg/ Elbe Maximilian Schöne, der stellvertretende Kreisbrandmeister Mario Harnisch sowie Mathias Heydel, Gemeindewehrleiter aus Zeithain (Sachsen).

Foto: Lara Bormann

Im Mittelpunkt der Versammlung stand der Rückblick auf das Einsatzjahr 2025 im Bereich Mühlberg/ Elbe. Die Feuerwehren der Ortsgemeinde Mühlberg/ Elbe wurden im vergangenen Jahr zu insgesamt 56 Einsätzen alarmiert. Diese gliederten sich in 20 Brandeinsätze und 36 Hilfeleistungseinsätze. Das Einsatzaufkommen bewegte sich damit auf einem durchschnittlichen Niveau, zeigte jedoch erneut einen deutlichen Trend zu zeitintensiven Hilfeleistungen, insbesondere bei Türnotöffnungen, wetterbedingten Einsatzlagen sowie der Unterstützung des Rettungsdienstes, etwa durch Tragehilfen und First-Responder-Einsätze.

Eine besondere Rolle spielte die Großschadenslage in der Gohrischheide. Hier zeigte sich der hohe Stellenwert des guten Zusammenhalts der Einsatzkräfte, der örtlichen Kenntnisse sowie der engen und konstruktiven Zusammenarbeit mit den Einsatzkräften aus Sachsen. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die Nachbereitung solcher Einsatzlagen– insbesondere in organisatorischer, finanzieller und ausbildungsbezogener Hinsicht– einen erheblichen Aufwand erfordert. Die Vegetationsbrandbekämpfung bleibt daher auch künftig ein zentrales Thema der Aus- und Fortbildung.

Foto: Anne Wendt

Neben dem Rückblick auf das Einsatzjahr 2025 standen auch Beförderungen und Ehrungen für treue Dienste im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung. Darüber hinaus wurden zahlreiche Urkunden für absolvierte Lehrgänge sowie für Stellungswechsel in den jeweiligen Funktionen überreicht.

Ein besonderer Dank galt Siegfried Lange, langjähriger Mitarbeiter der Agrargenossenschaft Mühlberg, der die Feuerwehr über viele Jahre hinweg bei zahlreichen Einsätzen stets zuverlässig und unkompliziert mit Rat und Tat unterstützt hat.

Die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren im Bereich Mühlberg/ Elbe konnte im Jahr 2025 überwiegend personell und technisch gut bis sehr gut sichergestellt werden. Dennoch bestehen weiterhin Herausforderungen, insbesondere bei der Tageseinsatzbereitschaft sowie bei der Gewinnung und Qualifizierung von Führungskräften, Atemschutzgeräteträgern und Maschinisten.

Foto: Lara Bormann

Im Ausblick auf das Jahr 2026 wurden anstehende Investitionen vorgestellt. Unter anderem ist die Auslieferung eines Löschfahrzeuges 20 für den Standort Mühlberg mit standortspezifischer Zusatzbeladung vorgesehen. Ergänzend soll ein Mannschaftstransportwagen für den Standort Altenau in Dienst gestellt werden. Die Haushaltsmittel für technische und persönliche Ausstattung sind gesichert, um die Einsatzfähigkeit der Standorte auch weiterhin zu gewährleisten.

Zum Abschluss wurde allen Kameradinnen und Kameraden der Einsatzabteilungen, den Funktionsträgern, der Kinder- und Jugendfeuerwehr sowie der Alters- und Ehrenabteilung für ihr großes Engagement gedankt. Die Jahreshauptversammlung klang in angenehmer Atmosphäre mit guten Gesprächen aus.

(Mitteilung der FF VG Liebenwerda)

Dunkle Rauchschwaden über Herzberg – Ausgedehnter Gebäudebrand

Herzberg/ Elster. Am Samstag, den 13.12.2025, um 15:47 Uhr, wurden die Einsatzkräfte zu einem Gebäudebrand in die Ludwig-Jahn-Straße nach Herzberg/ Elster alarmiert.

Bei Eintreffen der ersten Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Herzberg stand ein Teil eines Nebengebäudes bereits in Vollbrand. Hierbei handelte es sich unter anderem um eine Garage mit Werkstatt und Lagerräumen. Ein unter einem angrenzenden Carport befindlicher Transporter brannte ebenfalls komplett aus. Noch während die ersten Löschmaßnahmen durch die Kameradinnen und Kameraden eingeleitet wurden, griffen die Flammen, begünstigt durch starke Winde, auf einen angrenzenden Geräteschuppen über. Dieser brannte in Folge komplett nieder.

Foto: Blaulichtreport Elbe-Elster (SZ)

Die Brandbekämpfung erfolgte mit mehreren Trupps unter umluftunabhängigen Atemschutz. Hierbei wurden parallel über bis zu fünf Strahlrohre eingesetzt. Es erfolgte der Aufbau einer Riegelstellung, um die in Windrichtung angrenzenden Grundstücke zu schützen. Hierbei kam unter anderem das Hubrettungsfahrzeug der Herzberger Wehr mit seinem Wenderohr zum Einsatz.

Neben den stadteigenen Kräften sämtlicher Ortswehren der Stadt Herzberg/ Elster, wurde die Feuerwehr Falkenberg zur Unterstützung mit weiteren Atemschutzgeräteträgern nachgefordert. Auch der Rettungsdienst des Landkreises Elbe-Elster war stichwortgemäß mit einem Rettungstransportwagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug, sowie dem Organisatorischen Leiter-Rettungsdienst vor Ort. Zur Auslöse des Regelrettungsdienstes wurde ein Krankentransportwagen der Sanitäts-& Transportstaffel der DRK-Bereitschaft Doberlug-Kirchhain hinzugezogen. Auch der stellvertretende Kreisbrandmeister Mario Harnisch war vor Ort um der Einsatzleitung fachberatend zur Seite zu stehen.

Foto: Blaulichtreport Elbe-Elster (SZ)

Insgesamt waren bis zu 60 Einsatzkräfte vor Ort im Einsatz. Der Brand konnte erfolgreich bekämpft und ein Übergreifen auf weitere Gebäude verhindert werden. Es wurden glücklicherweise keine Personen verletzt. Um ein Wiederaufflammen der Brandstelle zu verhindern, wurde abschließend ein Schaumteppich gelegt. Anschließend wurde die Einsatzstelle der Polizei übergeben, welche umgehend die Ermittlungen zur Brandursache eingeleitet hat. (SZ/RRS)

Spende unterstützt Verkehrserziehung in den Kinderfeuerwehren

Bad Liebenwerda. Die Firma Reiss Büromöbel GmbH aus Bad Liebenwerda ist seit vielen Jahren ein verlässlicher Partner der Feuerwehr und unterstützt insbesondere die Ortsfeuerwehr Bad Liebenwerda. Darüber hinaus engagiert sich das Unternehmen auch für die Freiwillige Feuerwehr der Verbandsgemeinde Liebenwerda und spendete, wie auch bereits im Vorjahr, in diesem Jahr 2025 erneut 1.000 Euro zur Unterstützung der Feuerwehrarbeit.

Mit der Spende werden gezielt Anschaffungen ermöglicht, die über den regulären Haushalt hinausgehen. In diesem Jahr wurden die Mittel für die Beschaffung von Materialien zur Verkehrserziehung für die Kinderfeuerwehren eingesetzt. Diese werden im gesamten Verbandsgemeindegebiet regelmäßig benötigt, um dem jüngsten Feuerwehrnachwuchs das richtige Verhalten im Straßenverkehr praxisnah zu vermitteln und die Sicherheit nachhaltig zu fördern.

Die symbolische Übergabe der Materialien fand am Mittwoch, den 17. Dezember 2025, während des Kinderfeuerwehrdienstes in Bad Liebenwerda statt. Das Material wurde den Kindern vorgestellt und steht künftig allen Kinder- und Nachwuchseinheiten der Verbandsgemeinde für ihre Ausbildungsdienste zur Verfügung.

Die Verbandsgemeindefeuerwehr bedankt sich insbesondere im Namen des Nachwuchses herzlich bei der Firma Reis Büromöbel GmbH für die großzügige Unterstützung und freut sich auf viele lehrreiche Ausbildungseinheiten, die häufig auch gemeinsam mit der Polizei durchgeführt werden.

(Mitteilung der FF VG Liebenwerda)

Gasleitung beschädigt- Fahrzeugführer missachtet Absperrung der Feuerwehr

Rückersdorf (Amt Elsterland). Am Montag, den 08.12.2025, kam es in der Friedersdorfer Straße in Rückersdorf zu einer Beschädigung der Erdgasleitung und darauffolgend zu einem starken Gasaustritt. Durch Schachtarbeiten war ein Hausanschluss beschädigt worden, wie die Freiwillige Feuerwehr des Amtes Elsterland gegenüber Blaulichtreport Elbe- Elster mitteilte. Gegen 11:53 Uhr waren die Kameradinnen und Kameraden der Ortswehren Rückersdorf, Oppelhain und Schönborn sowie Amtsbrandmeister Gerhardt Schmidt alarmiert worden.

Vor Ort sperrte man den betroffenen Bereich weiträumig ab und räumte vier angrenzende Einfamilienhäuser. Des Weiteren überwachte man durch Einsatz von Mehrgasessgeräten das Auftreten explosionsfähiger Luft-Erdgas-Gemische in der Umgebung. Der hinzugerufene Gasversorger konnte die beschädigte Leitung abschiebern und so das weitere, unkontrollierte Abströmen von Erdgas verhindern. Durch diese Maßnahme waren die Friedersdorfer Straße und die benachbarte Ortschaft Friedersdorf zeitweilig ohne Gasversorgung. Nach ca. 1,5 Stunden war die größte Gefahr soweit gebannt, dass die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr in ihre Gerätehäuser zurückkehren konnte. Die Reparaturarbeiten an der beschädigten Gasleitung zogen sich noch bis Abendstunden.

Wie die Landespolizei Brandenburg mitteilte, missachtete ein Fahrzeugführer die Absperrmaßnahmen der Einsatzkräfte vor Ort, was einen Konflikt zwischen Feuerwehr und Fahrzeugführer provozierte und das Hinzuziehen von Einsatzkräften der Polizei, welche bereits an der Einsatzstelle zugegen waren, notwendig machte. Diese teilte weiterhin mit: „Hinzugerufene Polizisten mussten dann Körperverletzungs- und Beleidigungsanzeigen aufnehmen. Hier gilt nochmals der Hinweis: Durch das Missachten von Absperrmaßnahmen gefährden sie nicht nur sich selbst, sondern auch die Einsatzkräfte. Mitunter entsteht durch eine derartige Handlung eine noch größere Gefahrenstelle. Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr sind stets bemüht, Verkehrsbehinderungen so früh wie möglich wieder aufzuheben.“ (RRS)

Schwerer Verkehrsunfall im Morgengrauen

Amt Schradenland. Am Dienstag, den 02.12.2025, kam es frühmorgens kurz vor 6 Uhr auf der Ortsverbindung zwischen Großthiemig (Elbe- Elster) und Großkmehlen (Oberspreewald- Lausitz) zu einem schweren Verkehrsunfall. Hierbei kollidierten zwei Pkw frontal miteinander, beide Fahrzeuge waren mit jeweils einer Person besetzt. Maßgeblich ursächlich an diesem Unfall könnte unter Anderem Straßenglätte gewesen sein.

Foto: Blaulichtreport Elbe-Elster (RS)

Die angerückten Einsatzkräfte von Freiwilliger Feuerwehr (im Einsatz befanden sich die Freiwillige Feuerwehr des Amtes Schradenland sowie die Ortswehr aus Plessa) befreiten beide Personen technisch aus ihren Fahrzeugen. Hierfür kam unter Anderem hydraulisches Rettungsgerät zum Einsatz. Des Weiteren wurde während der gesamten Rettungsaktion der Brandschutz sichergestellt und die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr abgesichert sowie von mehreren Seiten ausgeleuchtet.

Foto: Blaulichtreport Elbe-Elster (RS)

Weiterhin mit im Einsatz waren die Rettungsdienste der Landkreise Elbe- Elster und Oberspreewald- Lausitz, der Rettungshubschrauber (RTH) Christoph 33 vom Standort Senftenberg sowie die Landespolizei Brandenburg. Beide Personen wurde nach ihrer Befreiung in geeignete Krankenhäuser transportiert, in einem Fall ging es mit dem RTH in ein überregionales Fachklinikum. (RRS)

Gemeinsame Ortswehrführerberatung der Verbandsgemeindefeuerwehr

Mühlberg. Am Donnerstag, den 20.11.2025, fand im Rathaussaal von Mühlberg eine gemeinsame Ortswehrführerberatung aller Ortsfeuerwehren der Verbandsgemeinde Liebenwerda statt.

Dieses Format stellt allein aufgrund der Größe und Vielschichtigkeit der Verbandsgemeindefeuerwehr eine Besonderheit dar: 41 Ortsfeuerwehren aus vier Bereichen, mit jeweils eigenen Voraussetzungen, Rahmenbedingungen und Sichtweisen, gemeinsam an einen Tisch zu bringen, ist schon für sich genommen eine anspruchsvolle Aufgabe. Hier gleiche Maßstäbe zu setzen, Abstimmungen zu treffen und ein gemeinsames Verständnis zu schaffen, erfordert jedes Mal ein hohes Maß an Organisation, Vorbereitung und Führung.

Schon bei ganz praktischen Fragen– etwa der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten oder der Gestaltung funktionierender Abläufe– wird deutlich, welche Dimension eine Beratung dieser Größenordnung mit sich bringt. Diese äußeren Rahmenbedingungen spiegeln im Kleinen jene strukturellen Herausforderungen wider, die innerhalb der Verbandsgemeindefeuerwehr auch im täglichen Dienstbetrieb zu bewältigen sind.

Die Veranstaltung verfolgte das Ziel, zum Jahresende nochmals alle Hauptführungskräfte aus den einzelnen Bereichen zusammenzuführen. Im Mittelpunkt standen aktuelle Themen wie Einsatzgeschehen, Haushaltssachstand und Löschwasserversorgung. Darüber hinaus wurden zentrale Entwicklungen des Jahres ausgewertet und Rückmeldungen der Ortswehrführungen eingeholt.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Betrachtung der gemeinsamen Treffen und Vernetzungsrunden, die im Jahr 2025 stattgefunden haben oder noch anstehen. So wurden erstmals seit längerer Zeit wieder die Technik- und Gerätewarte aller Bereiche zusammengeführt, um einen systematischen Austausch zu ermöglichen. Ebenso fand ein gemeinsamer Termin mit den Kinder- und Jugendfeuerwehrwarten statt. Auch die Ausbilderinnen und Ausbilder sollen künftig noch stärker miteinander vernetzt werden, um Ausbildungsstandards abzustimmen und Entwicklungskonzepte gemeinschaftlich zu erarbeiten. Diese neuen Formate wurden durchweg positiv bewertet und sollen im kommenden Jahr weiter ausgebaut werden.

Darüber hinaus wurden weitere wichtige Punkte mit Blick auf das Jahr 2026 beraten: Wie soll die Dienstplanung gestaltet werden? Welche Beschaffungen stehen an? Welche größeren Aktivitäten und Veranstaltungen sind vorgesehen? Ziel war es, diese Themen frühzeitig gemeinsam zu betrachten, abzustimmen und in den jeweiligen Bereichen einzuordnen.

An der Sitzung nahm auch die Verbandsgemeindebürgermeisterin, Frau Claudia Sieber, teil. Sie richtete ihre Grußworte sowie ein ausdrückliches Dankeschön an die Kameradinnen und Kameraden und gab einen kurzen Überblick zur aktuellen Situation und den strukturellen Entwicklungen innerhalb der Verbandsgemeinde.

Durch die Beratung führten Eric Zeidler als Verantwortlicher für Technik und Ausbildung sowie Martin Neumann als Leiter der Verbandsgemeindefeuerwehr. Beide berichteten umfassend über wesentliche Ereignisse, Schwerpunkte und Herausforderungen aus dem täglichen Dienst- und Einsatzgeschehen.

Ein zentrales Anliegen war es, die Führungskräfte zum Jahresende noch einmal bewusst zusammenzubringen und Raum für Austausch, Rückmeldungen und gemeinsame Reflexion zu schaffen. Dabei wurde herausgearbeitet, was im vergangenen Jahr erreicht werden konnte, an welchen Stellen Synergieeffekte entstanden sind und wo weiterhin Herausforderungen bestehen, die im neuen Jahr angegangen werden müssen. Gerade die Rückmeldungen aus der operativen Führungsebene sind hierfür essenziell, um Entwicklungen nachzuvollziehen, Maßnahmen anzupassen und Erfolge sichtbar zu machen.

Zum Abschluss klang die Veranstaltung bei einem kleinen Imbiss und guten Gesprächen kameradschaftlich und wertschätzend aus.

(Mitteilung der FF VG Liebenwerda)

Fortbildung für die Hauptmaschinisten der Freiwilligen Feuerwehr der Verbandsgemeinde Liebenwerda

Mühlberg. Am Freitag, den 14.11.2025, fand ganztägig eine Fortbildung für die Hauptmaschinisten der Freiwilligen Feuerwehr der Verbandsgemeinde Liebenwerda (VG Liebenwerda) statt. Ziel der Schulung war es, die verantwortlichen Maschinisten zusammenzuführen, deren Ausbildungsstand zu harmonisieren und Wissen für die weitere Multiplikation in den Ortsfeuerwehren zu vertiefen. Insgesamt nahmen zehn Kameraden sowie die hauptamtlichen Gerätewarte der VG Liebenwerda teil, die durch die Firma BTS Brandschutztechnik Stolpen GmbH geschult wurden.

Foto: FF VG Liebenwerda

Am Vormittag standen theoretische Inhalte und ein umfangreicher Erfahrungsaustausch im Mittelpunkt. Besondere Aufmerksamkeit galt dabei typischen Pumpenschäden, deren Ursachen sowie praktikablen Möglichkeiten, diese durch korrektes Vorgehen und regelmäßige Kontrolle zu vermeiden. Zusätzlich wurden technische Abläufe, Bedienhinweise und sicherheitsrelevante Aspekte besprochen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen fand der praktische Ausbildungsteil an der Elbe statt. Dort wurden verschiedene Tragkraftspritzen sowie Heck- und Vorbaupumpen getestet und miteinander verglichen. Die Hauptmaschinisten konnten unterschiedliche Pumpentypen bedienen, Einsatzsituationen durchgehen und ihre handwerkliche Routine weiter festigen. Die Fortbildung bot eine wichtige Grundlage, um technische Fertigkeiten zu stärken, ein gemeinsames Verständnis für die Aufgaben des Maschinisten zu entwickeln und die Qualität der Ausbildung in der gesamten Verbandsgemeinde Liebenwerda weiter zu verbessern.

(Mitteilung der FF VG Liebenwerda)

Finsterwalder Rettungshunde bei Teupitz im Einsatz

Finsterwalde/ Teupitz. Am Nachmittag des11. Novembers 2025 kam es zu einer Vermisstensuche bei Teupitz. An diesem Einsatz waren drei Rettungshundestaffeln beteiligt, unter Anderem auch die DRK Rettungshundestaffel aus Finsterwalde. Diese war mit insgesamt drei Hundeführern, einem Gruppenführer und drei Rettungshunden an der Suche beteiligt. Weitere Beteiligte kamen vom Regionalverband Potsdam Mittelmark Fläming der Johanniter Unfallhilfe (ein Hundeführer, ein Rettungshund, zwei Helfer) und von der Johanniter Südbrandenburg (vier Hundeführer, vier Rettungshunde und ein Gruppenführer).

Trotz einem starken Teamgeist und hohem Engagement aller Beteiligten, konnte die vermisste Person auch nach mehreren Stunden nicht gefunden werden, sodass die Einsatzmaßnahmen der Rettungshundeteams eingestellt werden mussten.

(RRS)

Einsatzübung der Ortsfeuerwehr Bad Liebenwerda: Realistisches Szenario fordert Einsatzkräfte

Bad Liebenwerda. Am Montagabend, den 10.11.2025, führte die Ortsfeuerwehr Bad Liebenwerda eine umfangreiche und realitätsnahe Einsatzübung durch. Ziel war es, das Zusammenspiel der verschiedenen Einheiten unter realistischen Bedingungen zu trainieren und die Abläufe bei technischen Hilfeleistungen weiter zu festigen.

Im Übungsszenario kam es bei Verladearbeiten zu einem folgenschweren Zwischenfall: Ein Radlader war mit zu viel Geschwindigkeit gegen einen Tieflader geprallt, wodurch ein Silo abrutschte und auf einen Mitarbeiter fiel. Die Übungskräfte fanden die Person bis zur Hüfte eingeklemmt vor. Um den „Verletzten“ zu befreien, musste das Silo mithilfe von Hebekissen vorsichtig angehoben werden – eine Aufgabe, die hohe Sorgfalt und präzise Abstimmung erforderte.

Foto: Freiwillige Feuerwehr der Verbandsgemeinde Liebenwerda

Auch der Fahrer des Radladers galt als verletzt und konnte sein Fahrzeug durch starke Rückenschmerzen nicht selbstständig verlassen. Die Feuerwehr rettete ihn schonend über eine Rettungsplattform und ein Spineboard aus dem Fahrerhaus. Zusätzlich war ein Hubschrauberlandeplatz einzurichten und auszuleuchten, um einen simulierten Lufttransport vorzubereiten.

Foto: Freiwillige Feuerwehr der Verbandsgemeinde Liebenwerda

Trotz der anspruchsvollen Lage arbeiteten die Einsatzkräfte ruhig, zielgerichtet und strukturiert zusammen. Unterstützt wurde die Feuerwehr durch den Rettungsdienst, der mit drei Auszubildenden und einem Praxisanleiter vor Ort war und damit ebenfalls wertvolle praktische Erfahrungen sammeln konnte.

Foto: Freiwillige Feuerwehr der Verbandsgemeinde Liebenwerda

Nach Abschluss der Übung fand eine gemeinsame Auswertung im Schulungsraum statt. Währenddessen sorgte die Alters- und Ehrenabteilung der Feuerwehr mit einem Grillabend für die Verpflegung. Ein herzliches Dankeschön richtet Verbandsgemeindewehrführer Martin Neumann an alle Beteiligten für die Unterstützung und das Engagement. (JK)

Erstes Treffen der Kinder- und Jugendfeuerwehrwarte der Verbandsgemeinde Liebenwerda

Mühlberg. Am Samstag, den 8. November 2025, fand im Rathaussaal der Stadt Mühlberg/Elbe das erste gemeinsame Treffen der Kinder- und Jugendfeuerwehrwarte der Freiwilligen Feuerwehr der Verbandsgemeinde Liebenwerda statt.

Wie der Verbandsgemeindewehrführer Martin Neumann gegenüber Blaulichtreport Elbe-Elster mitteilte, war es Ziel der Veranstaltung, die Funktionsträgerinnen und Funktionsträger der Kinder- und Jugendfeuerwehren erstmals zusammenzuführen, sich über den aktuellen Stand der Nachwuchsarbeit in den einzelnen Bereichen auszutauschen und gemeinsam zu erörtern, wie künftig ein stärkeres Netzwerk aufgebaut, Aufgaben gebündelt sowie neue Projekte und Ziele entwickelt werden können.

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch die stellvertretende Verbandsgemeindebürgermeisterin, Frau Corina Brandt. Anschließend übernahm Martin Neumann als Leiter der Feuerwehr die Moderation und informierte über die Struktur des Brand- und Bevölkerungsschutzes innerhalb der Verbandsgemeinde Liebenwerda sowie über bisherige Entwicklungen und Zielstellungen in der Nachwuchsarbeit.

Foto: FF VG Liebenwerda

Im weiteren Verlauf folgten mehrere Fachbeiträge:

–> Eine Präsentation zum Thema Öffentlichkeitsarbeit durch Enzo Dietrich (OF Bad Liebenwerda) zeigte auf, wie Projekte und die alltägliche Medienarbeit rechtssicher und wirkungsvoll gestaltet werden können.

–> Der Landesjugendfeuerwehrverband Brandenburg, vertreten durch den Kameraden Niclas Jaich, stellte seine Aufgaben, Unterstützungsangebote und Serviceleistungen vor.

–> Im Anschluss berichteten der Kreisjugendfeuerwehrwart Robby Richter und sein Stellvertreter Sebastian Twers über die Arbeit auf Landkreisebene, aktuelle Schwerpunkte sowie geplante Maßnahmen und standen anschließend für Fragen und Anregungen zur Verfügung.

–> Bianca Brückner (OGJW Mühlberg/Elbe) und Sebastian Twers (OF Wildgrube) präsentierten zudem einen Kurzvortrag zur Gefährdungsbeurteilung im Jugendfeuerwehrdienst. Basierend auf einer Schulung der Feuerwehrunfallkasse Brandenburg mit der zuständigen Aufsichtsperson Andreas Bielagk konnten hier wertvolle Hinweise und praxisnahe Empfehlungen weitergegeben werden.

Im Anschluss stellten die vier Ortsgemeinde-Jugendwarte– Stefanie Mirbach (OGJW Bad Liebenwerda), Kevin Birnbaum (OGJW Falkenberg/Elster), Bianca Brückner (OGJW Mühlberg/Elbe) und Sebastian Twers (stellvertretend für OGJW Uebigau-Wahrenbrück)– die Arbeit in ihren jeweiligen Bereichen vor. Dabei berichteten sie über aktuelle Strukturen, Erlebnisse aus dem Jahr 2025 und geplante Projekte für 2026. Gleichzeitig erhielten sie die Aufgabe, eine Übersicht über die vorhandene Ausstattung und den bestehenden Materialbedarf zu erstellen. Ziel ist es, künftig einen gemeinsamen Ausrüstungskatalog aufzubauen, um vorhandene Materialien besser austauschen und künftige Beschaffungen gezielter planen zu können.

Foto: FF VG Liebenwerda

Abschließend informierte Sachbearbeiterin Emma Nixdorf über die derzeitigen Verwaltungsabläufe und Verfahren. Der Leiter der Feuerwehr sowie die Kolleginnen der Verwaltung standen danach für Fragen, Hinweise und Anregungen zur Verfügung. Nach dem offiziellen Teil bot sich beim gemeinsamen Mittagessen Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen und zum Erfahrungsaustausch. Die Ortsgemeinde- Jugendwarte werden sich im nächsten Schritt am 26. November 2025 erneut mit der Verwaltung treffen, um das Auftakttreffen auszuwerten und die Zielstellungen für das Jahr 2026 verbindlich festzulegen.

Fazit: Das erste Treffen der Kinder- und Jugendfeuerwehrwarte war ein rundum gelungener Auftakt zur weiteren Vernetzung der Nachwuchsarbeit innerhalb der Verbandsgemeinde Liebenwerda. Ein herzlicher Dank gilt allen Mitwirkenden und Organisatoren– insbesondere der Stadt Mühlberg/Elbe, die den Rathaussaal und die Veranstaltungstechnik unkompliziert zur Verfügung stellte.

(Mitteilung der FF VG Liebenwerda)

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