Fünf Übungseinsätze, gemeinsame Einsatzlagen und ein Flugzeugabsturz mit anschließender Personensuche forderten die Nachwuchskräfte.
Bad Liebenwerda. Vom 29. bis 30. August 2026 absolvierte die Jugendfeuerwehr Bad Liebenwerda ihren Berufsfeuerwehr-Tag. Für 24 Stunden übernahmen die Jugendlichen eine Schicht unter einsatznahen Bedingungen – mit Übernachtung, Verpflegung, Einsatzbereitschaft und realistisch vorbereiteten Übungslagen.
Fünf Einsatzaufträge galt es abzuarbeiten. Bei einem Gebäudebrand in Thalberg erfolgte die Brandbekämpfung gemeinsam mit den Jugendfeuerwehren aus Theisa und Zeischa. In Bad Liebenwerda wurde eine Person aus einer Montagegrube gerettet. Ein weiterer gemeinsamer Einsatz führte die Kräfte zu einem Verkehrsunfall in Zeischa.
Für den Höhepunkt sorgte ein simulierter Flugzeugabsturz. Nach der Sicherung und Abarbeitung der Einsatzstelle schloss sich die Suche nach dem vermissten Piloten an. Dabei waren eine strukturierte Einsatzkoordination, Kommunikation und die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte gefragt.
Früh am Morgen hieß es erneut: Einsatzbereitschaft herstellen, Fahrzeuge besetzen und ausrücken zum Kleinbrand.
Der Berufsfeuerwehr-Tag vermittelte praxisnah, wie wichtig Teamarbeit, Einsatzdisziplin, technische Fertigkeiten und Verantwortungsbewusstsein im Feuerwehrdienst sind.
Ein besonderer Dank gilt dem Jugendclub Thalberg/Theisa, der Firma Paul Baur, der Kieswerk Zeischa GmbH sowie allen weiteren Unterstützern für ihre tatkräftige Hilfe.
Text: Enzo Dietrich, Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit

Bild: Enzo Dietrich, Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit