Starkregen und Gewitter beim Aufbau des Landesjugendlager in Bagenz (SPN)

Bagenz (SPN). Für die Jugendfeuerwehr Finsterwalde und Herzberg/Elster ging es am gestrigen Samstag, den 22.07.2017, gegen 13:30 Uhr nach Bagenz bei Spremberg. Hier findet vom 22.07. bis 29.07.2017 unter dem Motto „Lausitz- Piraten- Camp“ das diesjährige Landesjugendfeuerwehrlager der Landesjugendfeuerwehr Brandenburg statt.

Über 700 Kinder und Jugendliche sowie deren Betreuer aus dem gesamten Land Brandenburg erleben eine Woche voller Abenteuer. Bereits bei der Ankunft in Bagenz nach einer ca. 2 stündigen Autofahrt, ging es mit dem Abenteuer los. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) meldete ein Gewitter mit Starkregen, daraufhin packten alle Kinder, Jugendliche und Betreuer der Jugendfeuerwehr Herzberg/Elster mit an, um wenigstens noch im trocknen die Zelte aufzubauen. Viel Zeit blieb dabei nicht, da das Donnern sowie die Blitze immer näher zogen. Diese erste Herausforderung konnte allerdings ohne Probleme überwunden werden. Schlechtere Karten zog die Jugendfeuerwehr aus Finsterwalde, welche ca. 30 Minuten nach Herzberg/Elster in Bagenz eintraf. Auch hier musste das Zelt der Kameradinnen und Kameraden noch aufgebaut werden. Ohne zu zögern packten die Floriansjünger aus Herzberg/Elster mit an und unterstützten die Finsterwalder. Ganz trocken blieben sie hierbei nicht.

Foto: Blaulichtreport Elbe – Elster

Nachdem die Zelte aufgebaut waren, drohte auch schon das Wasser in die Zelte rein zu laufen. Durch schnelles Handeln, indem um die Zelte ein kleiner Graben errichtet wurde, konnte Schlimmeres verhindert werden. Durch die gegenseitige Unterstützung konnte die erste Herausforderung überwunden werden.

In der kommenden Woche warten auf die Kinder und Jugendlichen zahlreiche Workshops von A wie Angeln bis Z wie Zumba. Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten sind Erste Hilfe, Schwimmabzeichen, Wölfe in der Lausitz, Piratenakrobatik, Basteln, Fotografie und vieles mehr. Außerdem werden Disko-Abende, eine Piraten-Show und eine Nachtwanderung durchgeführt. Zusätzlich wirbt ein „Reisebüro“ mit einer Auswahl an Ausflügen in die nähere Umgebung. Nicht nur Jugendfeuerwehren aus Brandenburg, sondern auch aus Polen, Finnland und Russland sowie jeweils eine Jugendgruppe aus Sachsen, Schleswig-Holstein und dem Saarland sind mit am Start.

Das Team von „Blaulichtreport Elbe – Elster“ wünscht den Kindern und Jugendlichen sowie den Betreuern eine abenteuerliche Woche im „Lausitz-Piraten-Camp“ in Bagenz sowie das beste Wetter. (SV)

ACHTUNG: Polizei warnt vor Betrugsmasche in Elbe – Elster

Foto: Blaulichtreport Elbe – Elster

Sonnewalde. Am Donnerstag wandte sich ein Mann aus Sonnewalde an die Polizei, nachdem er um mehrere hundert Euro betrogen wurde. Bereits am Samstag hatte er einen ersten Anruf einer angeblichen Sicherheitsfirma erhalten, in dem ihm ein Gewinn von 39.000 Euro aus einem Gewinnspiel in Aussicht gestellt wurde. Weiterlesen „ACHTUNG: Polizei warnt vor Betrugsmasche in Elbe – Elster“

Feuerwehr Historiker und Blaulichtreporter aus Elbe – Elster zu Gast beim "Straße der Retter" in Königs Wusterhausen (LDS)

Foto: Blaulichtreport Elbe – Elster

Königs Wusterhausen. Die Polizeidirektion Süd führte am vergangenen Dienstag, den 18.07.2017, in der Polizeiinspektion in Königs Wusterhausen einen „Tag der offenen Tür“ durch. Bei einem strahlenden Sonnenschein verwandelte sich die Köpenicker Straße zu einer „Straße der Retter“. Weiterlesen „Feuerwehr Historiker und Blaulichtreporter aus Elbe – Elster zu Gast beim "Straße der Retter" in Königs Wusterhausen (LDS)“

Berufsfeuerwehrwochenende realistischer als geplant – Großalarm nach Feuerschein

Foto: Blaulichtreport Elbe – Elster

Amt Elsterland. Vom 14.07.2017 bis 16.07.2017 fand das diesjährige Berufsfeuerwehrwochenende der Freiwilligen Feuerwehr Rückersdorf statt. Um 17:00 Uhr traten 15 Jugendfeuerwehrmitglieder die Wachschicht an. Begonnen wurde mit der Übernahme und Kontrolle der Einsatzfahrzeuge. Weiterlesen „Berufsfeuerwehrwochenende realistischer als geplant – Großalarm nach Feuerschein“

Präsident des Landesfeuerwehrverband Brandenburg zu Gast beim Seminar der "Presse- und Öffentlichkeitsarbeit"

Foto: Steffen Ludewig

Amt Elsterland. Unter dem Motto „Tue Gutes und rede darüber!“ fand am vergangenen Freitag und Samstag das diesjährige Seminar der „Presse- und Öffentlichkeitsarbeit“ im „Schullandheim Täubertsmühle“ in Friedersdorf statt. Dieses wurde von der Brandschutzdienststelle des Landkreises Elbe -Elster sowie dem Kreisfeuerwehrverband Elbe -Elster e. V. durchgeführt. Weiterlesen „Präsident des Landesfeuerwehrverband Brandenburg zu Gast beim Seminar der "Presse- und Öffentlichkeitsarbeit"“

Schwarzheidaer Firma stellt Gefahrgutbehälter für Feuerwehrausbildung zur Verfügung

Foto: Steffen Ludewig

Herzberg/Elster. Durch die Firma STR Tank-Container-Reinigung GmbH aus Schwarzheide wurde am 15. Juli am Ordnungsamt des Landkreises, auf dem dortigen Ausbildungsgelände, ein Gefahrgutbehälter für die Feuerwehrausbildung zur Verfügung gestellt. Weiterlesen „Schwarzheidaer Firma stellt Gefahrgutbehälter für Feuerwehrausbildung zur Verfügung“

Neuer Hochleistungslüfter für Schönborner Einsatzkräfte

Foto: Blaulichtreport Elbe – Elster

Schönborn. Der 11.07.2017 war ein freudiger Tag für die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Schönborn (Amt Elsterland). Die Allianz Deutschland AG unterstützt Deutschlandweit Freiwillige Feuerwehren bei Beschaffungen von Technik und Ausrüstung. Silvio Harnisch von der Generalvertretung Harnisch in Doberlug-Kirchhain überreichte am Dienstag einen Check in Höhe von 2000€. „Brände, Unfälle, Überschwemmungen oder Stürme Weiterlesen „Neuer Hochleistungslüfter für Schönborner Einsatzkräfte“

Landrat Christian Heinrich-Jaschinski stolz auf Arbeit der Stadtjugendfeuerwehr Mühlberg

Mühlberg. Es gehört nicht zu den üblichen Aufgaben einer Freiwilligen Feuerwehr, zusätzlich Freiwillige Arbeitseinsätze auf einem feuerwehrfremden Gebiet durchzuführen. Anders in Martinskirchen. Seinen Namen bekam der Ort von der Kirche, die dem Heiligen Martin geweiht war und in alten Urkunden bereits 1272 erwähnt wurde. In der Tradition steht der heilige Martin für Frieden und Solidarität mit Randgruppen, ist Patron der Geächteten und Kriegsdienstverweigerer. Vielleicht gerade deshalb engagieren sich 34 junge Leute für die Pflege von Kriegsgräbern in ihrem Heimatort.

Wolfgang Findeisen, selbst langjähriger Bürgermeister in Martinskirchen und Mitglied im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, schwärmte von dem Engagement der Kinder und Jugendlichen zwischen 7 und 18 Jahren. 1921 wurde unser Kriegerdenkmal im Ort gebaut, im 2. Weltkrieg mit einer Tafel für die 19 Männer aus Martinskirchen ergänzt, die nach 1916 nicht mehr nach Hause kamen. All die Jahrzehnte blieb das Denkmal unbeschädigt, doch richtig kümmerte sich niemand darum. Das ist nun anders. Anfang der 1990ger Jahre begann man im Ort den Wildwuchs zu beseitigen, kleinere Bäume zu fällen und eine Hecke zu pflanzen. Auch das Denkmal selbst wurde aufgearbeitet. Erst 2016 bildete die Pflasterung herum einen momentanen Abschluss. Mit dem Zusammenschluss aller Jugendfeuerwehren der Stadt Mühlberg im Jahr 2011 zur Stadtjugendfeuerwehr, pflegen deren Angehörige nun mehrmals im Jahr das Areal rund um den Gedenkstein. Rita Göpel, auch als Mutter der Mühlberger Feuerwehr bekannt, hatte schon vor Jahren erste Ideen dazu während der 48 Stunden-Aktion des Landes, das seit geraumer Zeit von der Landkreis-Aktion. Das wir gewinnt fortgesetzt wird. Es ist für sie nicht immer leicht, alle Kinder aus allen Ortsteilen Mühlbergs zusammen zu bekommen. Doch sie ist stolz auf ihre jungen Schützlinge, die besonders rund um den Volkstrauertag hier für Ordnung sorgen.

Auch Ortswehrführer Reiner Göpel meinte: „Wir wollen nicht nur die feuerwehrtechnische Ausbildung, zum Ehrenamt gehört noch mehr.“

Dank für jahrelange Pflege des Kriegerdenkmals Martinskirchen

Und das kommt gut an, nicht nur in Martinskirchen, vor allem auch für Landrat Christian Heinrich-Jaschinski, gleichzeitig Kreisvorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Während eines anberaumten Termins am Denkmal dankte er den Kindern und Jugendlichen für ihren nicht alltäglichen Einsatz, auch mit einer kleinen Spende für die Arbeit der Jugendfeuerwehr. Dieses Kriegerdenkmal steht für die regionale Geschichte Mühlbergs, seiner Ortsteile und Einwohner, die in nicht so friedlichen Zeiten wie heute ihr Leben ließen. Ich bin sehr dankbar und stolz für die ehrenamtliche Arbeit der Mitglieder der Jugendfeuerwehr. Denn die Pflege solcher Anlagen, vor allem von sehr jungen Menschen, ist nicht selbstverständlich. Sie bewahren damit das Andenken ehemaliger Einwohner, die selbst als junge Menschen für einen sinnlosen Krieg sterben mussten. Neben anderen Kriegerdenkmalen im Raum Mühlberg wird auch dieses in Martinskirchen mit dem Erlös der jährlichen Benefizkonzerte des Landespolizeiorchesters finanziell unterstützt.

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